Neue Erkenntnis zur Kernenergie      von Ursula von der Leyen 

10.03.26: Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war „strategischer Fehler Europas“
https://www.youtube.com/watch?v=aX0eiHBGxaA
Die EU-Kommissionspräsidentin hat den bewussten Rückgang des Anteils der
Kernenergie im Strommix rückblickend als Fehler bezeichnet. Atomenergie sei
„zuverlässig, erschwinglich und emissionsarm“, sagte von der Leyen am Dienstag.
Europa will bei der Kernenergie aufholen: Eine neue Strategie für kleine Reaktoren
soll Innovationen fördern und die Stromversorgung stärken. Hält Deutschland
 weiter am Atomausstieg fest?
Mehr dazu lesen Sie hier: EU setzt auf Mini-AKW – Deutschland bleibt skeptisch

Während 1990 ein Drittel des europäischen Stroms aus Kernenergie stammte,
seien es heute nur noch knapp 15 Prozent, sagte von der Leyen. „Diese Verringer-
ung des Anteils der Kernenergie war eine bewusste Entscheidung, und ich glaube,
dass es für Europa ein strategischer Fehler war, einer zuverlässigen, bezahlbaren
Quelle für emissionsarmen Strom den Rücken zu kehren.“

Atomstrom soll Zukunftstechnologien antreiben
Sauberer, bezahlbarer Strom sei wichtig für die Lebenshaltungskosten der
Bevölkerung und bilde das Fundament für die Industrien der Zukunft wie
Robotik und Künstliche Intelligenz, die beide erschwinglichen Strom in Hülle
und Fülle benötigten, sagte von der Leyen. Gerade die aktuelle Krise im
Nahen Osten zeige, dass es zudem wichtig sei, nicht von Energieimporten
abhängig zu sein.
Deshalb legen wir heute eine neue europäische Strategie für kleine modulare
Reaktoren vor. Unser Ziel ist einfach: Wir wollen, dass diese neue Technologie
in
Europa bis Anfang der 2030er Jahre einsatzbereit ist“, sagte von der Leyen.
Die kleinen modularen SMR-Reaktoren (Englisch „small modular reactor“)
sollten neben den herkömmlichen Kernreaktoren eine Schlüsselrolle bei einer
flexiblen, sicheren und effizienten Energieversorgung spielen.
Um die Entwicklung der Mini-Atomkraftwerke voranzutreiben, sollten Vorschriften
über  die Grenzen hinweg angeglichen werden, sagte die EU-Kommissionschefin.
Außerdem müssten Investitionen mobilisiert werden. „Heute kann ich verkünden,
dass wir Investitionen in innovative Kerntechnologien mit einer Garantie in Höhe
von 200 Millionen Euro unterstützen werden“, sagte von der Leyen. Ziel sei die Ver-
besserung der Investitionsbedingungen in der europäischen Kernenergieindustrie.

Die Bundesregierung hat allerdings die Zeichen der Zeit (Fehlentscheidungen
infolge politisch ideologischer Ziele) immer noch nicht erkannt, indem massiv
"Widerstand aus Deutschland gegen Atomkraft-Pläne der EU-Kommission
geleistet wird.
https://www.deutschlandfunk.de/widerstand-aus-deutschland-gegen-atomkraft-plaene-der-eu-kommission-100.html 

Merz: „Atomausstieg unumkehrbar“

Bundeskanzler Merz bezeichnete den Ausstieg aus der Atomenergie in Deutsch-
land als unumkehrbar. Er sagte nach einem Treffen mit dem tschechischen
Ministerpräsidenten Babiš in Berlin, zwar teile er persönlich die Einschätzung
von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen, wonach die Abkehr von der
Atomkraft falsch gewesen sei. Die Bundesregierungen zuvor hätten aber ent-
schieden, aus der Kernenergie  auszusteigen. Dieser Beschluss sei irreversibel.
Er bedauere das, aber es sei so. Die Bundesregierung konzentriere sich darauf,
die Energiepolitik zu optimieren, fügte Merz hinzu. Die Netze müssen ausgebaut
und das Energieangebot vergrößert werden.
Also weiter so mit dem unnützen, für die deutsche Wirtschaft zerstörenden und
das gemeine Volk ungeheuer teuren bis unbezahlbare weiteren Ausbau der 
Windenergie (Stichwort Flächenziele im EEG und WindBG) u.a. bis der Kollaps
oder eine politischer Resett kommt.
Politische Größe wäre, eine persönliche Einschätzung, "wonach die Abkehr
von der
Atomkraft falsch gewesen sei", auch in der Regierungsverant
wortung einzugestehen und die richtigen parteipolitischen Konsequenzen in der Gesetz-
gebung (Richtlinienkompetenz und Kanzlerwort) zu ziehen.